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	<title>JANYC</title>
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	<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 17:45:53 +0000</pubDate>
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		<title>WELTENWECHSEL.</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 02:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Ende aus. Das war&#8217;s. Es ist Sonntagabend 8 pm ost-amerikanischer Zeit. Morgen um die selbe Zeit werde ich im Flugzeug sitzen. Zurück in die alte Welt und zurück in mein altes Leben. Daheim wartet vieles auf mich. Die Uni, die Familie, die Freundin und meine Freunde. Ich freue mich so sehr darauf euch alle wiederzusehen. [...]]]></description>
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<p>Ende aus. Das war&#8217;s. Es ist Sonntagabend 8 pm ost-amerikanischer Zeit. Morgen um die selbe Zeit werde ich im Flugzeug sitzen. Zurück in die alte Welt und zurück in mein altes Leben. Daheim wartet vieles auf mich. Die Uni, die Familie, die Freundin und meine Freunde. Ich freue mich so sehr darauf euch alle wiederzusehen. Dennoch ist der Abschied von New York kein Abschied ohne Trauer. Vom Vollzeitjob ins Studentenleben, von der hohen Geschwindigkeit New Yorks ins geschwindigkeitsbegrenzte Deutschland; dort wo alles seine Ordnung hat. Von der Altbauwohnung mit Blümchentapete ins weiße IKEA-Paradies, vom Empire zum Iduna-Hochhaus und vom Englischen ins Deutsche. Eine seltsame Vorstellung wenn plötzlich tatsächlich alle wieder die selbe Sprache sprechen. Ich habe mir oft überlegt wie es sich anfühlen wird wieder zurückzugehen und jetzt, wo es so akut ist, fühlt es sich gar nicht an. Meine Sachen sind gepackt, die To-Do-Liste wird immer kürzer und so richtig begreifen kann ich den Wechsel sicher erst wieder daheim. Neun Stunden in einem platzbegrenzten Flugzeug mit schlechtem Multimediasystem und vermutlich zu wenig Schlaf um am Dienstag auch nur halbwegs klarzukommen, aber das wird sich zeigen. Daheim wartet der Umzug nach Düsseldorf, ein erstes Date mit Claudia, zwei bis fünfzehn Bier mit diversen Leuten, Berufsplanung, mein sechstes Semester und Tempo-Taschentücher. Ich bin gespannt auf alles!Die Kurzzusammenfassung der letzten sechs Monate: Schnell und Intensiv. Ich hätte mir mein Praktikum nicht besser vorstellen können, die Stadt ist fantastisch und die Zeit hier war großartig. Einzig die Zeit und Gelegenheit hier den dicksten Freundeskreis aufzubauen hat gefehlt und wäre bei einem Auslandssemster mit Sicherheit eher dagewesen. Dennoch: Ich habe tolle Menschen kennengelernt, viel gesehen, viel unternommen, viel getrunken, viel gegessen und bei der Arbeit vor allem viel gelernt. Und das wird mir fehlen: Die Möglichkeit ständig alles machen zu können. In dieser Hinsicht ist New York wie ein riesiger Spielplatz. Überall passiert immer irgendetwas – und ich habe vermutlich nur den winzigsten Bruchteil davon mitbekommen. Es gab in der ganzen Zeit hier vielleicht ein oder zwei Wochenenden an denen ich mehr oder weniger daheim war. Die Stadt lässt einem keine Ruhe. Wie auch immer: Das hier soll kein Reiseführer werden und dementsprechend belasse ich es mal bei dieser Zusammenfassung. Wer diesen Blog hier einigermaßen regelmäßig verfolgt hat, wird vermutlich einen Eindruck von meinen Erfahrungen hier bekommen haben.Nun aber zu den vergangenen Wochen: Wie ich bereits im letzten Eintrag angekündigt habe, war Sarah zu Besuch was mir ermöglicht hat, meine verbleibende Zeit doch noch mehr genießen zu können. Ansonsten hätte ich meine freien Stunden sicher eher vor dem Computer als draußen in der Sonne verbracht. Tagsüber wurde dennoch gearbeitet, am Abend war dann aber Freizeit. Es gab Dinner beim Inder, Amerikaner, Thailänder, Asiaten, Iren, Italiener und Franzosen – sofern ich noch alles richtig in Erinnerung habe. Danach in der Regel noch Drinks in der ein oder andern Bar. Manchmal mit kubanischer Musik, manchmal im 20. Stock, manchmal auch nur ganz entspannt um die Ecke. Das lange Wochenende bescherte uns eine Downtown-Tour, einen Trip nach Staten Island bei eisigem Wind und bedrückender Stille auf den Straßen, die Durchquerung des gesamten Central Park von Norden nach Süden, ein Fotoshooting von Karl Lagerfeld mit Claudia Schiffer,  den Besuch des Bronx Zoo und Williamsburg. Dann war da noch ein Gig von  Emily Mure (unsere Rezeptionistin bei Wolff Olins), die eine ganz wundervolle Musikerin ist, meine Abschiedsrede in der Firma, das große Brand-Next-Event über die Zukunft der Marken mit anschliessender Party, der schlimmste Hang-Over in New York bisher, ein Trip zu &#8220;Design and the elastic mind&#8221; im MoMA mit Kollegen, Abschiedsdinner mit Delphine beim Mexikaner und anschliessenden alkoholhaltigen Getränken, Barbecue mit meinem Mitbewohnern und leckeren Burgern, Packerei und ein letzter Spaziergang zur Brooklyn Heights Promenade bei untergehender Sonne.  Klingt viel. War es auch.Ab Dienstagmorgen 7 Uhr weile ich wieder unter euch, mit etwas mehr Haar im Gesicht, weniger Haar auf dem Kopf und so einigen Kilo weniger auf den Hüften. Es liegen noch ein paar unbeantwortete E-Mails in meinem Posteingang und ich hoffe ihr verzeiht mir wenn es a) noch etwas dauert bis ich antworte oder ich b) lieber darauf warte euch endlich in echt wiederzusehen.Ich bedanke mich dafür, dass so viele hier mitgelesen haben und hoffe euch gut mit diesem Blog auf dem Laufenden gehalten zu haben. Der Blog ist damit an seinem Ende und wenn nun alles planmäßig verläuft, gibt es hier in ein paar Wochen ein aktuelles Portfolio meiner Arbeit zu sehen. Bis dahin werden wir uns alle wiedergesehen haben – ich freu mich drauf!</p>
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		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 02:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		
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Montagabend, 21:33 Uhr, 6° Celsius, ein kalter und klarer Start in die Woche.  Ein Arbeitstag der gefühlte zwei Stunden gedauert hat. Viel Arbeit und die Zeit, die rennt. St. Patricksday – aber das interessiert ja eher die Iren. Vorgestern ist oben auf der 52. Straße ein Kran umgestürzt und hat den ein oder anderen [...]]]></description>
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<p>Montagabend, 21:33 Uhr, 6° Celsius, ein kalter und klarer Start in die Woche.  Ein Arbeitstag der gefühlte zwei Stunden gedauert hat. Viel Arbeit und die Zeit, die rennt. St. Patricksday – aber das interessiert ja eher die Iren. Vorgestern ist oben auf der 52. Straße ein Kran umgestürzt und hat den ein oder anderen das Leben gekostet – ihr habt sicher davon gehört, schlimme Sache. In Deutschland irgendwie nicht vorstellbar. Hier wird viel und schnell gebaut und da wird auf Sicherheit eher begrenzt wert gelegt.</p>
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<p>Freitag ist Schulfrei und dementsprechend fühlt sich die Woche schon jetzt nach Urlaub an. Vielleicht auch, weil ich in genau zwei Wochen in einem großen Flugzeug irgendwo über dem Atlantik sein werde, auf dem Weg nach Hause. New York am Hudson, Düsseldorf am Rhein, Mülheim an der Ruhr, Winkhausen an der Bahn. Mein lieber Schwan, ich kann&#8217;s mir grad schwer vorstellen. Und alle reden deutsch!Im Sinne der kulturellen Aufklärung ist so manches passiert: Erneuter Besuch im New Museum, diesmal gemeinsam mit Arbeitskollegen. Der Ort als solcher immer noch sehr beeindruckend und nachdem mich die Kunst beim ersten Mal eher enttäuscht hatte konnte ich mich nun für einige hinzugekommene Dinge doch tatsächlich begeistern. Dieses kontroverse Kunstding. Gestern haben wir uns Queens vorgenommen: PS1 (ein Ableger des MoMA) mit einer Ausstellung über Feminismus in der Kunst. Leider nicht völlig mein Geschmack. Anschliessend wirres Holz, Metall und Plastik im Skulpturen-Park am East River gefolgt vom Besuch des Noguchi Museum. Leider kurz vor Feierabend aber kurz und sehr gut.</p>
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<p>Vorletztes Wochenende Long Island City, von dort zu Fuß über die Queensborough Bridge und am East River nördlich bis zur 125. Straße. Langer Fußmarsch, viele Bilder, mein Knie fand&#8217;s scheisse. Daheim wohl erstmal Doktor. Ansonsten ist nicht übermäßig viel passiert. Montag oder Dienstag war plötzlich rund um den Block in dem ich arbeite ein großes Polizeiaufgebot. Absperrbänder, Schutzschilde, Hubschrauber. Ein Mann mit Gewehr war auf einem der Dächer. Dumme Idee, so mitten in der Stadt. Wie sich später herausstellte, war er ein Filmstudent der NYU und war gerade dabei mit ein paar Freunden einen Film zu drehen. Hoffen wir, dass die Szene was geworden ist – bei dem Polizeiaufgebot. Da dort um die Ecke auch Kate Hudson lebt, hatte man zuerst angenommen, Sie könnte das Ziel gewesen sein. Das war aber Quatsch. Am Mittwoch stand dann ein langer Arbeitstag auf dem Programm. Bis 2 Uhr nachts. Was sein muss, muss sein. Zur Belohnung dann ein kurzer Donnerstag und Friseurbesuch beim japanischen Haarstudio mit ukrainischer Friseuse, geboren in Odessa, gelebt in Kiew. Es hätte sich in den letzten Jahren nicht viel da drüben verändert. Die Leute Leben noch immer unter schlechten Bedingungen, die Politiker sind korrupt. Deswegen sei sie in New York. Und weil Sie hier  zur Gerichtsmedizin will. Sie erzählt viel und interessant. Patronenhülsen am Gürtel aber scheinbar unglaublich gebildet. Kurzweiliger Haarschnitt mit großem Haarverlust. So war es geplant.So einige Filme wurden gesehen: Into the Wild (tolles Ding), No Country for Old Men (gutes Ding), Mean Street (altes Ding), Flags of our Fathers (nettes Ding), American Gangster (Hollywood-Ding) und Le Prestige (Magier-Ding).Bald hab ich euch wieder und ihr mich auch. Morgen kommt Sarah für neun Tage rüber und danach geht es schon fast zurück. Einen Eintrag schaffe ich noch. Bis dahin! Bis bald! Bis später! Bis gleich!Wer die Überschrift als erster knackt kriegt Bier!</p>
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		<title>ÜBERALL UND VIELES.</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 04:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		
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Zwei Wochen und eine halbe sind seit dem letzten Eintrag vergangen. Zwei ereignisreiche Wochen, die ich mit ziemlicher Sicherheit hier weder vollständig noch chronologisch sinnvoll zusammenfassen kann. Mir geht es gut und alles läuft bestens – soviel schon einmal dazu.Beginnen wir mit einem gewöhnlichen Abend, wochentags: Ich sitze am Computer, ein Arbeitstag liegt hinter mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0503-01.jpg" bordercolor="000000" border="1" /></p>
<p><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0503-02.jpg" bordercolor="000000" border="1" /></p>
<p><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0503-03.jpg" bordercolor="000000" border="1" /></p>
<p>Zwei Wochen und eine halbe sind seit dem letzten Eintrag vergangen. Zwei ereignisreiche Wochen, die ich mit ziemlicher Sicherheit hier weder vollständig noch chronologisch sinnvoll zusammenfassen kann. Mir geht es gut und alles läuft bestens – soviel schon einmal dazu.Beginnen wir mit einem gewöhnlichen Abend, wochentags: Ich sitze am Computer, ein Arbeitstag liegt hinter mir und ich konzentriere mich auf den Bildschirm bis mich plötzlich ein lauter Knall aus dem Nebenzimmer aufschreckt. Aufgestanden, rüber gegangen. Ich mustere den Raum der meist unbenutzt ist, zeitweise als Gästezimmer dient. Alles scheint unverändert, doch dann entdecke ich was das ungewohnte Geräusch verursacht hatte. Es hatte geklungen, als wäre ein Teil der Decke eingebrochen und siehe da – ein Teil der Decke war eingebrochen. Ich wohne in einem Altbau, der einen leicht renovierungsbedürftigen Eindruck macht. Eine Bordüre aus Holz ziert die Kanten zwischen Wänden und Decke. Stuck oder wie auch immer man es betiteln möchte. Und nun war es doch tatsächlich ein Stück dieser Zierleiste, zirka 70 Zentimeter lang und einige Kilogramm schwer, das sich dazu entschieden hatte den Schreibtisch nebenan zu pfählen und ein 10 Zentimeter breites Loch in die Tischplatte zu reißen in welcher es nun siegesgewiss vor sich hin steckte.Einen Brustkorb hätte das gute Stück mit Sicherheit auch zertrümmern können. Wie auch immer&#8230; Ich rufe nach Katie, sie nach dem Hausmeister. Der eilt nach Brooklyn und nimmt die ganze Sache mal etwas genauer unter die Lupe. Man sollte diese Räume besser nicht mehr bewohnen. Er würde hier zwar noch schlafen, aber seine Kinder, die würde er nicht hier oben lassen. Vielen Dank. Muss sich ja absichern der Gute, sonst ist es er nachher der Gelackmeierte wenn ich die Decke im Magen stecken habe. Nichtsdestotrotz, ich vertraue der Wohnung und hoffe, dass sie es nach hundert Jahren auch noch einen Monat länger übersteht. Der zweite bärtige Herr, der sich die Decke einige Tage später ansieht gibt dann auch Entwarnung und ist sich sicher, dass hier so schnell nichts passieren wird. Hoffen wir, dass er Recht behält.Ein anderer Abend. Freitags. Arbeitswoche bewältigt, Feierabend verdient. Wir wollen wählen. Zwischen intelektuellem Kino oder einem Schach-Jazz-Bier-Abend. Die Entscheidung fällt – wie hätte man es auch anders erwartet – zugunsten unserer quasi-Stammbar aus. Dumm nur, dass Schach bei mir so ziemlich ein Jahr her ist und ich mich beim erklären der Regeln mehrmals zum Affen mache. Ich gewinne trotzdem. Neben uns am Tisch ein junges Pärchen. Er, sicher erfolgreich, sie sicher dämlich. Auch sie spielen Schach. Sie wird schließlich von einem dunkelhäutigen Er abgelöst, der mehr nach Rapvideo und eher weniger nach dem Spiel der Könige aussieht. Aber wir wollen nicht diskriminierend werden. Wäre auch dumm gewesen, denn Dr. Dre spielt Speedschach wie ein junger Gott. Eine Freude da zuzusehen. Mir wäre das zu stressig.Der Tag darauf leitet das große Fotowochenende ein. Es ist kalt und es hat geschneit. Wir fahren nach Queens. Ans Ende der Welt so scheint es. Einen tollen Park soll es da geben und eine miese Gegend die aber unglaublich interessant sein soll. Und so ziemlich das finden wir dann auch. An der Haltestelle vier gigantische Stadien. Football, Baseball, weiß der Geier was. Ab in Richtung Park. Groß und kalt und weiß. Ein riesiger Globus steht dort. Ganz aus Metall. Kann man aber nicht drehen. Und weiter hinten ragt eine große Industrieruine in den Himmel hinauf. Eine alte stillgelegte Konzertstätte wie wir später erfahren sollten. Mosaike im Boden bilden die Karte des Staates NY ab. Ein Angestellter des Nebengebäudes gewährt uns Einlass ins Innere des Zirkus. Große Bands seien hier aufgetreten. Die beiden großen Türme waren einst Restaurants, die das riesige Areal überblicken konnten. Jetzt sehen sie nur noch beeindruckend aus und brechen sicher zusammen, wenn man versucht dort oben Pellkartoffeln und Schnitzel zu bestellen.Die Sonne geht langsam unter und wir ziehen weiter um noch etwas Tageslicht mitzunehmen. Am Ziel angekommen dann mal wieder ein typischen Erlebnis für New York. Mitten im Nirgendwo sammeln sich Menschen und erbauen ihre eigene Welt. Das habe ich in Williamsburg erlebt, in Little Odessa oder in Chinatown. Hier ist es nicht die Ansammlung einer Nationalität sondern eines Berufsstandens. Flatbush heisst es wohl und hier werden Autos repariert. So günstig wie nirgendwo sonst in New York City, so schnell wie nirgendwo anders und sicher auch so spannend wie an keinem anderen Platz. Auf den ersten Blick scheint sich hier alles fernab von Gesetzt und Staat abzuspielen. Viele kleine Werkstätten aneinandergereiht, besetzt mit den verschiedensten Bevölkerungsgruppen. Wir verstauen unsere Kameraausrüstung in unseren Taschen, wollen erst mal ein Gefühl für den Platz bekommen. Ein Schrottplatz ganz am Eingang sieht einladend aus, willkommen scheinen wir aber nicht zu sein. Wir wollen gerade gehen und werden angesprochen. Ein älterer Herr begrüßt uns, fragt nach unseren Absichten und erzählt uns über die Region. Er wäre eine Art Vorstand dieser Region, kämpft gegen den Staat New York, weil dieser dieses Areal einstampfen will, erzählt darüber, dass Leute von überall kommen um hier ihre Autos reparieren zu lassen, dass das alles aus dem Nichts entstanden sei, die Leute hart für ihr Geld arbeiten und ihre Existenz hier aufgebaut hätten. Nichts würden sie vom Staat zum Erhalt der Infrastruktur bekommen. Ein Blick über die Schulter. Ja. Recht hat er der Gute. Die Straße sieht aus wie ein Baggersee und der Bürgersteig ist faktisch nicht vorhanden. Mies und abgefuckt sieht es aus. Ich höre mir die ganze Geschichte an, verstehe zu meiner eignen Überraschung sogar alles und während ich mich langsam entspanne, redet sich der Meister in Rage bis ihm einige der umstehenden Leute zurufen, dass er an seinen Blutdruck denken solle. Der böse Staat, der böse Staat. Womöglich hat er Recht. Nichsdestotrotz. Wir sind eingeladen zu fotografieren, uns die Gegend anzuschauen und unseren Standpunkt in die Welt zu tragen. Und genau das machen wir. Auch wenn wir auf den ersten Blick seltsam angeschaut werden, so sind doch alle Leute freundlich, lassen uns unsere Bilder machen, wollen wissen, ob wir sie denn auf das neue Time-Magazine-Cover bringen können. Nein, noch nicht. Leider. Ein eigenartiger Platz ist das. Die Sonne versinkt langsam, die Straßen leeren sich. Große Autos kämpfen sich durch noch größere Pfützen. Reifen, Felgen, Schweißgeräte. Woher ich denn komme. Aus Deutschland. Dann soll ich sein Foto mit nach Deutschland nehmen sagt er und stellt sich unter eine der letzten Schrottkarren auf seinem Hof. Spiegelschlag und Blitz. Thanks, man!Angelika Film Center. West Housten Street und Broadway. „In Bruges“ mit Colin Farrell spielt in Brügge, Belgien und ist sicher ein Film, der es auf meine persönliche Bestenliste geschafft hat. Die ungewohnte Szenerie, eine unglaublich authentische Bildsprache, großartiger Humor, starke Dramatik und Farrell der wirklich ein überzeugender Schauspieler ist. Absolut sehenswert bitte!Sonntag wollen wir verlassene Industrie im Osten von New Jersey (gegenüber von Manhattan) fotografieren. Um sieben Uhr klingelt der Wecker und das am Wochenende. Draussen tolles Licht, Sonnenschein und wolkenfreier Himmel. Meine erste „richtige“ Zugfahrt durch wundervolle Landschaft. Weiter mit dem Auto. Wir sichten wonach wir suchen. Blöd nur, dass ein Zaun drum herum ist und ich ein Angsthase bin. Gut, dass ich nicht alleine bin. Loch im Zaun gesucht, Tür aufgestemmt und drin sind wir. Drinnen Leere, farblose Wände, aufgerissene Böden. Eiszapfen hängen von der Decke, ein paar Telefone, ein Boot, ein aufbrochener Tresor. Fünf Stockwerke, ein großer Komplex und wir sind allein. Gespenstisch und spannend. Viele Klicks und zu viele Bilder.Zwischendurch ist Winter, Frühling und Herbst. Ein paar Tage voll klirrender Kälte, an wenig anderen genügt eine dünne Jacke. Lost begeistert. Ein Hoch auf abc.com und ihr High-Definition-Streaming. „In Rainbows“ habe ich ja bereits gelobpreist, nun habe ich auch den zweiten Teil des Albums: Großartig. Die Arbeit bringt Freude und Erfolg. Ich habe an vielen Präsentationen mitgewirkt und habe das Gefühl einen guten Job zu machen. Ich hoffe, dass zur Rückkehr nach Deutschland mein neues Portfolio steht, damit ich auch mal in Richtung Design was zeigen kann. Ich fange an darüber nachzudenken, was mir fehlen wird, wenn ich in wenigen Wochen heimkehre. Der Job mit Sicherheit, die Stadt genauso, aber soweit sind wir noch nicht, von daher spare ich mir das für meinen Eintrag in drei Wochen auf. Daheim wartet auch so viel Wunderbares.Der Montag der letzten Woche brachte mir dann Britta und Thorsten per Luftfracht. Immer wieder erstmal ungewohnt wenn plötzlich Freunde aus Deutschland vor mir stehen. Ungewohnt aber toll. Donnerstag keine Arbeit für mich. Freier Tag für Freunde. Mittwoch deshalb Drinks im zwanzigsten Stockwerk an der fünften Avenue mit Blick auf das Empire State Building. Am nächsten Tag Galerien in Chelsea. Endlich. Dass ich so lange damit gewartet habe&#8230; Gefühlte Minus Zwanzig draussen, viel Kunst drinnen. Alles Umsonst, vieles interessant, manches auch nicht. Italienisches Dinner. Nudeln seit langem. Lecker aber sahnig. Timesquare und Empfang unserer zwei weiteren Gäste. Rockefeller Center und Bier beim Franzosen um die Ecke. Neuentdeckung, gute Entscheidung.DJ Jazzy Jeff im Planetarium des Natural Museum of Natural History am Freitag. 360° Filmvorführung über die Entstehung der Planeten, viele Menschen, Hiphop. Geniale Location für eine Party und beeindruckende Projektion. Mein erstes 360° Kino, von daher bin ich von den Socken. Und gute Musik. Arbeitskollegen, Freunde, nett. Vor der Türe: Schneesturm.Samstag Downtowntour, Shopping und Dinner in Soho und belgisches Bier in der belgischen Bierbar mit orientalischer Musik in Greenwich. Sonntag Brunch in Hell’s Kitchen beim Italiener, kurzer Spaziergang im Central Park bei den Squirrls, Einkaufen auf der 5th bei den Üblichen und Dinner beim Inder. Einen Tag später ist dann schon wieder alles vorbei. Schade. Es war schön mit euch!</p>
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		<title>NEXT STOP WILL BE CAROLL STREET – STAND CLEAR OF THE CLOSING DOORS, PLEASE.</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Feb 2008 04:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_01.jpg" border="1" bordercolor="000000" />Sonntagabend in New York. 45° Fahrenheit, 7° Celsius, regnerisch. Irgendetwas zwischen Winter und Frühjahr, sechs Stunden hinterher und dennoch ganz weit vorne. Blümchentapete voraus, bröckeliger Putz im Rücken. Jedes Jahr am dritten Montag des zweiten Monats feiert der Herr Washington seinen Geburtstag und erlaubt mir, nun ein verlängertes Wochenende genießen zu können. Danke George. Zum Anfang erstmal eine Zusammenfassung der nicht weit zurückliegenden Vergangenheit:Das letzte Wochenende war geprägt von diesem und jenem. Der Freitag leutete das Wochenende mit einer Partie Pool in der fetten Katze mit Jonathan und Andrew ein, leider eine eher peinliche Vorstellung meinerseits. Nicht das ich je der Checker in irgendeinem Spiel oder sonstwelcher Sportart gewesen wäre, aber das ich derartig versagen würde&#8230; aber gut, Freude hat es dennoch gemacht und zur Not kann man ja immer noch ein Bier trinken und zusehen. Samstag dann wieder arbeiten. Wichtige Präsentation am Dienstag. Deshalb. Anschliessend Kino. 4 months, 3 weeks &amp; 2 days im Lichtspielhaus in Greenwich. Der erste rumänische Film meines Lebens. Der Plot: Illegale Abtreibung – damals als alles östlich von Deutschland noch Sovietunion hieß. Mit ziemlicher Sicherheit einer der heftigsten Filme die ich je gesehen habe. Unbedingt empfehlenswert, verdirbt einem aber gut die Laune.Sonntag dann endlich ein richtig mieser Schneesturm – und ich hatte die Tage vorher noch Leute genervt, wann denn endlich die ganzen Blizzards kommen würden. Voilà. Kalt und Schnee und Sturm aber doch irgendwie kürzer als erwartet und ohne irgendwelche Folgen. Wie langweilig. Nachmittags Basketball im Nachbarstaat. New Jersey Nets gegen die Dallas Mavericks. Und: Dirk Nowitzki hat gespielt – nicht dass mir vorher klargewesen wäre, dass er für Dallas Bälle prellt, aber man kann ja nicht alles wissen. Nettes Spiel aber irgendwie nicht wirklich das, was ich erwartet hatte. Die Arena nicht wirklich ausverkauft, die Stimmung nicht wirklich kochend, mein Interesse nicht wirklich geweckt. Mehr ein großes Entertainmentprogramm als ein Sportereignis,  Cheerleader ohne Ende, Lautstärke-Wettbewerbe für den Mob, schlechte Samples bekannter Songs zwischendurch und – naja – einfach nicht so meins.Die Woche eher normal als speziell. Das Wetter hat gezeigt, was es zu bieten hat: Dienstag ernsthaft Schnee, Mittwoch ernsthaft Regen, Donnerstag zur Belohnung aber auch ernsthaft sonnig. Der Regen hier ist – ganz nebenbei – mehr als erstaunlich. Es regnet generell nach meinem Gefühl sehr viel seltener als in Deutschland, wenn es aber mal los geht – mein lieber Scholli, dann pisst es sich so richtig aus. Pfützen kann man das dann auch nicht mehr nennen und wenn am Abend alle von der Arbeit heim wollen, die Metro verlassen und sich gemeinsam am Geländer zur Erdoberfläche hangeln, weil da plötzlich der Atlantik auf dem Treppenabsatz entstanden ist, so ist das ein wundervolles Schauspiel.  Meine 3-Dollar-Regenschirm-Investition hält sich an derartigen Tagen immer noch wacker und schützt meine Problemzone Haar mit beachtlicher Effizienz.An einem dieser Wochentage war dann auch mal wieder ein Gang in meine Lieblingsvideothek angesagt. So groß wie das durchschnittliche Schlafzimmer aber totzdem scheinbar mehr Filmauswahl als Megatümmers oder Videobuster. The Assassination of Jesse James by the coward Robert Ford.  Großartiger Brad Pitt, großartiger Casey Affleck, ein gutes Ding. Das aber nicht alles was man hier an Kultur erlebt zwangsläufig überragend ist, durften wir am Freitagabend erfahren. Knitting Factory. Wohl eigentlich berühmt, theoretisch scheinbar cool. Freitag aber mit Musikern, die vielleicht besser Briefmarken sammeln sollten. Zuerst eine Band, die Krach neu definieren wollte, anschliessend ein Typ, der mich irgendwie an Andrew W. K. erinnerte. Ihr wisst noch, der mit &#8220;Party Hard&#8221; und der blutenden Nase auf dem Cover? Im Endeffekt aber doch wieder ganz unterhaltsam, wenn auch eher nicht überzeugend. Samstag hieß es dann: Ab in die Natur. Ich fühlte mich nach Bäumen, Wiesen und Sträuchern und beschloß diese Sehnsucht im Prospect Park zu stillen. Mein erstes Mal. Von den selben Jungs, die auch im Central Park entschieden haben, wo welche Pflanze zu stehen hat und die kurvige Wege allem Anschein nach ziemlich geil finden. Es dient wahrscheinlich dem Kontrast zur mathematisch gerasterten Stadt. Die Sonne schien und es war schön. Am Abend folgte das nächste Konzert in der Brooklyn Academy of Music. Carpaccio im hippen Café des wundervollen Bauwerks – auch wenn man sich irgendwie nie so wirklich sicher ist, dass alt anmutende Gebäude auch wirklich alt sind – und Sitzplätze ganz oben. Der steilste Konzertsaal der Welt mit der geringsten Beinfreiheit des Universums, die letzten Endes zu starkem Sitzmuskelschmerz führen sollte. Wir alle lieben doch die Übertreibung. Das Konzert dann aber eine Wohltat im Vergleich zum  vorangegangenen Abend. Irgendetwas zwischen Reggae, Popmusik und rockig aber auch wenn&#8217;s sein muss. Lang gespielt, sehr nett, ausverkauft. Citizen Cope heißt der Gute.Und am siebten Tag der Woche, demnach heute, Brunch und Eggs Benedict, Central Park und Metropolitan Museum of Art, Knoblauchpizza und Lucky # Slevin. Die persönlichen Erfolge des Tages: Auf Platz 1, dass ich endlich diesen Film gesehen habe und es nicht bereue, auf Platz 2, dass ich es nach über vier Monaten ins MET geschafft habe (auch wenn die Fotografie-Ausstellung der Oberwitz ist) und auf Platz 3, dass mein Mundgeruch mit Sicherheit bis Dienstag überleben wird. Aber Knoblauch ist ja gesund. Mit dieser überflüssigen Information entlasse ich euch in eine hoffentlich gute Woche und verbleibe mit den besten Grüßen ins geliebte wo-auch-immer!<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_02.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_03.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_04.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_05.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_06.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_07.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_08.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_09.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_10.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_11.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_12.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_13.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_14.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_15.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_16.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_17.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_18.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_19.jpg" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1702_20.jpg" border="1" bordercolor="000000" /></p>
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		<title>SUPER.</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 02:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2008/02/skyline.jpg" alt="skyline.jpg" border="1" bordercolor="000000" />Der Februar hat begonnen und der Januar ist vorbei, was nicht überraschend ist, wenn man den Verlauf der letzten Jahre betrachtet. Dennoch: Der Januar ist meist die Zeit des Jahres in der man noch irgendwie im alten Jahr festhängt und Kraft und Motivation für die nächsten Monate sammeln muss. Da regnet es viel, es ist kalt und so richtig Lust auf was-auch-immer hat man meist auch nicht. Mir ging es dieses Jahr allerdings nicht so und euch hoffentlich auch nicht. Starten wir also ohne zurückliegende Neujahrsdepressionen in den zweiten Monat.Mit diesem Eintrag werde ich euch nicht viel bieten können. Keine Bilder, wenig Text; nur damit ihr schon einmal vorgewarnt seid. Das bedeutet nicht, dass mein Leben hier zu einer Suppe aus Langeweile verkommen ist, sondern dass es mehr die alltäglichen Dinge waren, die passiert sind – ohne Spieglreflexeindrücke.Das vergangene Wochenende brachte einen kurzen Abstecher zur Abschiedsparty unserer Rezeptionistin und entspannte Arbeit am Samstag. Das erste mal bisher, dass ich am Wochenende arbeiten musste. Samstagabends dann East Village in verkehrter Reihenfolge. Zuerst ein netter Club und später eine recht einfache Bar mit vielen Drinks und allem was die 80er Jahre zu bieten hatten. Getanzt wurde auch und Leute hatten Spaß.Sonntagmorgen in gewohnter Manier in eher schlechtem Zustand zur Promenade, mit Milchkaffee und Käse-Ei-Speck-Brot-Kombination in der Hand – wie sich das gehört. Sonnenschein und frische Luft. Es ist ganz wunderbar am Wochenende hier in Brooklyn auf die Straße zu gehen. Alle scheinen guter Dinge zu sein, sind langsamer und entspannter unterwegs als unter der Woche. Angenehme Menschen, Menschen mit Kindern, Menschen von woanders und einige eigenartige Menschen, aber sonst wäre es auch nicht New York. Es scheint wie ein heilsamer Ausflug vom Stress der Stadt. Vielleicht völlig fehlinterpretiert, unter Umständen aber auch sehr auf den Punkt.Es war Superbowl-Sonntag, der schon Tage vorher mit Diskussionen über seinen Ausgang im Aufzug begonnen hatte. Torten in Football-Form in der Bäckerei, ein kurzes Statement der Barista im Starbucks, dass sie dann doch lieber daheim wäre um das Spiel zu schauen – dennoch mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Es ist ja schönes Wetter draussen. Und ich bin ebenfalls mit von der Partie. Meine Roommates hatten Gäste eingeladen um das Sport-Ereignis des Jahres zu sehen, Katie bewies wieder, dass sie eine phänomenale Köchin ist und da einige Gäste nicht erschienen, blieben mehr Rippchen und Kekse für uns. Lecker. Viermal 15 Minuten Football, die dann aber knapp vier Stunden gedauert haben. Viel Zeit, um sich endlich die Regeln erklären lassen zu können. Und siehe da: Am Ende gewinnt New York.Montag dann ein gescheiterter Shoppingversuch und Knieschmerzen nach der halben Joggingstrecke gefolgt von gezwungenem Heimgehumpel in kurzer Hose und Trainingsjacke durch den Regen – ein Heidenspass. Wie auch immer, nun geht&#8217;s fast wieder. Dienstag Supertuesday mit Präsidentschaftsvorwahlen in den meisten Großen und einigen kleinen Staaten. New York entscheidet sich für Hillary, New Jersey ebenfalls. Ich entscheide mich nicht. Ich bin nur Praktikant.Mittwoch extrem leckeres Dinner beim Koreaner, irgendwo zwischen St. Marks Place und Union Square mit dem vermutlich besten Service, den wir hier je hatten – und das will was heissen. In Restaurants ist der Service hier generell meist  besser und freundlicher als in anderen mir bekannten Ländern – auch wenn das nicht viele sind. Einfacher Grund: Trinkgeld. Knapp 20% bekommen die Kellner wenn sie ihren Job gut gemacht haben – das ist hier üblich und macht ziemlich viel Sinn. Da wird ständig Wasser nachgeschenkt, schnell abgeräumt aber auch schnell die Rechnung gebracht. Es kommen ja neue Kunden die Trinkgeld geben. Vielleicht also doch nicht so prima, aber eigentlich doch. Dann hat man einen Grund vor der Tür der Lunge zu frönen.Daheim angekommen dann ausgedehnter iTunes-Einkauf: Das neue Album von Hotchip (jetzt schon super), Yeasayer aus New York, die klingen als hätten sie den Großteil ihrer Zeit irgendwo in Afrika verbracht und dort zuviel Pink Floyd, Grizzly Bear, Choräle und Trommelmusik gehört (ebenfalls spitze). Miss Kittin mit BatBox läuft nun auch und deckt die elektronischen Bedürfnisse ab. Und zu guter Letzt bin ich mir mit The Most Serene Republic noch nicht so wirklich sicher.  Und ja, sehr empfehlenswert: Down In The Valley mit Edward Norton nur für den Fall, dass irgendwer überhaupt bis hier gelesen hat und versteht dass ich von einem Film spreche.Das Foto zu beginn hat es beim vorletzten Eintrag nicht mehr in den Re-Call geschafft und bekommt nun hier seine Chance dieses famose Stück Literatur visuell zu untermauern. Passt ja auch ganz toll, weil es so wunderbar belanglos ist. Nichsdestotrotz: Beim nächten Mal wieder mehr Erlebtes! Bis dahin, gegrüßt seid ihr alle! Siebeneinhalb Wochen bis Deutschland.</p>
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		<title>NEUES JAHR, NEUES HAAR.</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 21:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_01" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_02" border="1" bordercolor="000000" />Etwas Kopfweh, etwas erkältet aber ich komm drüber weg. Der große Schleimmarathon ist nahezu überstanden und es ist Wochenende. Seit Donnerstag sind die Haare kurz, seit Montag bin ich wieder angefixt: Lost, die erste Staffel und Ende des Monats beginnt die vierte hier in den USA. Am Donnerstag zuvor waren die Editors im Terminal 5 und wir waren live dabei. Vorbands: Louis XIV und Hot Hot Heat. Ein schöner Konzertabend, ein großartiger Auftritt mit tollem Licht und beeindruckender Show von den Engländern die irgendwie ziemlich rocken aber trotzdem ganz nett sind. Leider nur knapp eineinhalb Stunden und ohne meinen liebsten Song. Fotos davon gibt es leider nicht. Meine Kamera musste an der Garderobe auf mich warten.Samstag dann ein kleiner Roadtrip: Den Hudson River entlang durch schöne Berglandschaften über kurvige Straßen, auf und ab, bis Woodstock. Mittem im Wald, ziemlich klein aber schon seit vielen langen Jahren ein Ort der irgendwie ein Hippie ist und in dem es von kleinen Galerien und Designern nur so wimmelt. Hier lebten Bob Dylan, Ethan Hawk, Uma Thurman und viele andere Berühmtheiten; nur das Woodstock Festival hat hier nie wirklich stattgefunden. Dafür war die Stadt zu klein, die Menschenmassen zu groß. Tatsächlich war es dann aber mehrere Kilometer auswärts, irgendwo auf einer großen Wiese. Dennoch: Die Stadt war schon lange vorher etwas anders als andere amerikanische Kleinstädte und das spürt man immer noch. Echte Hippies sieht man hier und coole Leute, die man sonst mehr in SoHo oder Meatpacking erwarten würde.Abends dann ein wirrer Spaziergang in völliger Dunkelheit, irgendwo in den Wäldern ringsum. Wir laufen wenig befahrene Straßen entlang und die Nase, die läuft ziemlich fleißig mit. Leckeres und sehr scharfes Abendessen, guter Wein und zeitig zu Bett in einem sehr netten Bed and Breakfast, gegenüber vom kleinen Hippie-Klamotten-Shop.Sonntag früh ins Auto, weiter durch die schöne und weite Landschaft, den Hudson wieder südwärts, mehrere Stops, alle viel zu kalt. Gehry irgendwo im nirgendwo, Bagel und Kaffee, und das DIA in Beacon – eines der größten Museen für moderne Kunst – vor allem flächenmäßig. Eine alte Druckerei, unglaubliches Licht und tolle Kunst, die perfekt in diese beeindruckenden Räume passt. Warhol, Serra, Nauman, Beuys und wie sie alle heißen. Ab ins Auto und zurück in die Stadt. Montag frei – zu Ehren von Martin Luther King – Filme und Serien zur Erholung. Lost (wie gesagt), Bourne Ultimatum und Oceans Thirteen. Alles nichts Neues, unterhaltsam aber doch. Soweit das.Dann Arbeitswoche und Freitag Bier zum Geburtstag eines Kollegen. Spaziergang und Frühstück am Samstag. Ab nach DUMBO, kalte frische Luft und über die Manhattan Bridge nach Chinatown. Was auf der Brücke passiert ist, würd mich aber auch mal interessieren. Der Fußweg ist gepflaster mit Lebensmitteln. Eier, Nudeln, wirre Farbklekse und schwarze Flüssigkeiten, alle Nase lang. Wie auch immer.Samstagabend Besuch in unserer Bar mit Ausblick, die auch ein Schauplatz in American Psycho hätte sein können (aber ich glaube den Vergleich hatte ich schonmal) und Pizza und Bier bei Jazzmusik in Greenwich. Heute höre begeistert &#8220;In the Future&#8221;, das neue Album von Black Mountain und freue mich darüber, dass mich Thorsten und Britta Ende Februar besuchen kommen. Bis dahin sind es noch ein paar Wochen – dennoch, die Zeit rast vorbei und es gibt noch so viel zu sehen und zu tun. Neun Wochen bis Deutschland. Bleiben wir gespannt was kommt!<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_03" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_04" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_05" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_06" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_07" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_08" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_09" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_10" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_11" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_12" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_13" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_14" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_15" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2701_16" border="1" bordercolor="000000" /></p>
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		<title>JAN(UAR).</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 04:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_01" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_02" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_03" border="1" bordercolor="000000" />Vor einer Woche gab es viel zu lesen. Heute gibt es wenig. Selbstverständlich liest man als Leser lieber lange Texte, aber ich will ja dranbleiben. Deshalb öfter und kürzer. Es gibt nicht wirklich viel Berichtenswertes aus den vergangenen Tagen. Auf der Trump-Tower Baustelle zwei Blocks von meiner Arbeit entfernt ist nach einem Unfall ein Teil des obersten Geschosses herausgebrochen und abgestürzt. Ein Toter. Das war dann doch nennenswert, aber mit sowas sind Nachrichtenseiten besser. Etwas positiver ist vielleicht die Geschichte vom Fensterputzer der einen Absturz aus dem 42. Stockwerk überlebt hat und angeblich in nicht allzu ferner Zukunft wieder richtig gehen können wird. Vor ein paar Wochen war das. Ein starkes Stück.Ansonsten gab es bei mir vergangenen Donnerstag einige nette Drinks zum Geburtstag einer Arbeitskollegin, Freitag Sunshine mit wundervollen Bildern auf DVD, Samstag eine Tour ins Meatpacking-District mit anschliessendem großartigen asiatischen Abendessen dort und amerikanischen Cocktails in Tribeca. Sonntag Fährfahrt über den Hudson nach New Jersey und Spaziergang durch Weehawken. Dort leben die Reichen. Terasse mit Blick auf Manhattan Island und mindestens drei SUVs vor dem Haus. Irgendwie aber direkt wieder das andere Amerika. Verspießt und kitschig. Später Dinner in Hell&#8217;s Kitchen. Gestern war mir als würd ich eine Erkältung bekommen, heute geht es wieder und morgen ist es hoffentlich weg. Daumen drücken. Abends gehen wir zu den Editors im Terminal 5. Ich bin gespannt und voller Vorfreude.Am Wochenende geht es womöglich in den Schnee und am Montag ist frei. Martin-Luther-King-Day. Danke. Und auch wenn es nicht wirklich in diesen Blog passt: Radiohead. Am 1. Juli. In Amsterdam. Ich bin dabei und freu mich furchtbar! Bis dahin wird aber noch viel Wasser den Rhein heruntergeflossen sein und ich werde mich wieder an kurze U-Bahnen gewöhnt haben. Dennoch: Hurra! Ansonsten habe ich Mice Parade für mich entdeckt. Von 2005, aber dennoch großartig. Ein alter Tipp von Thomas und ein guter dazu! Elektronisch läuft gerade Chloé und rockig zur Vorbereitung die Editors, deren altes Album &#8220;Back Room&#8221;  ganz nebenbei bemerkt ebenfalls zu empfehlen ist. Soviel aktuell von mir! Die Fotos hier auf dieser Seite sind von unserem Trip am Sonntag. Mehr beim nächsten Mal und für alle die es noch nicht gelesen haben unter &#8220;Frühere Beiträge&#8221; am Ende der Seite.Und da mir gerade auffällt, dass ich ständig irgendwelche Abkürzungen für Orte hier raushaue, mal einige Informationen dazu: Die meisten Nachbarschaften hier werden entsprechend ihrer Lage bezeichnet. Soho steht beispielsweise für &#8220;South of Housten St&#8221;, Noho für &#8220;North of Housten St&#8221;, Tribeca für &#8220;Triangle below Canal St&#8221;, Dumbo für &#8220;Down under Manhattan Bridge overpass&#8221; (der Oberwitz) und  NoLita für &#8220;North of Little Italy&#8221;. Von diesen Bezeichnungen gibt es eine ganze Menge und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie entwickelt wurden um Neuankömmlinge zu verwirren oder aus Faulheit sich bodenständige Nachbarschaftsnamen wie Golzheim, Moersenbroich, Ickten oder Menden auszudenken. Aber das nur ganz am Rand. Auf wiedersehen!<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_04" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_05" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_06" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_07" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_08" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_09" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_10" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_11" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_12" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_13" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_14" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_15" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_16" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/square.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_17" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_18" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/1508_19" border="1" bordercolor="000000" /></p>
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		<title>HALLO 08.</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 05:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Es ist 2008 und anlässlich dieses Ereignisses wünsche ich euch – wie war es auch anders zu erwarten – ein frohes neues Jahr! Hoffen wir, dass es ein besseres Jahr wird. Gerne mit Höhen, bitte ohne Tiefen.Der ein oder andere Tag ist seit meinem letzten Eintrag verstrichen, was nicht zuletzt daran liegt, dass ich drei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_01" border="1" bordercolor="000000" />Es ist 2008 und anlässlich dieses Ereignisses wünsche ich euch – wie war es auch anders zu erwarten – ein frohes neues Jahr! Hoffen wir, dass es ein besseres Jahr wird. Gerne mit Höhen, bitte ohne Tiefen.Der ein oder andere Tag ist seit meinem letzten Eintrag verstrichen, was nicht zuletzt daran liegt, dass ich drei ziemlich intensive Wochen hinter mir habe. Intensiv auf eine schöne Art und Weise – selbstverständlich. Da waren viele Menschen hier, die mir wichtig sind, da gab es Weihnachten und Sylvester. Dementsprechend kann ich mir nur schwer vorstellen, die vergangenen Wochen hier vollständig wiedergeben zu können. Versuchen werde ich es dennoch.Vorher aber noch eine kleine Zäsur: Halbzeit! Recht passend zum Kaffeeklatsch des Jahreswechsels, gesellt sich der gute Geselle Bergfest, was metaphorisch wertvoll bedeutet, dass ich mit dem Erreichen des 1. Januars auch die erste Hälfte meines Praxissemesters gemeistert habe. Eigentlich der beste Zeitpunkt um über bisherige Erkentnisse und Erfahrungen zu berichten, wäre da nicht das Problem, dass ich das meiste Pulver bereits in diesem Blog verschossen habe.<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_02" border="1" bordercolor="000000" />Fangen wir aber trotzdem mal mit meinem Job hier bei Wolff Olins an: Nachdem die ersten ein bis zwei Wochen – mit Sicherheit völlig normal – von einigen Sprachproblemen und einer gewissen Desorientierung in einem so großen Büro geplagt waren, habe ich mich doch relativ zügig einleben können. Ein großes Geschenk sehe ich darin, dass ich nicht als kleiner Praktikant behandelt wurde, sondern bei vielen Projekten mitarbeiten konnte, als wäre ich ein ernsthafter Angestellter. Nicht immer habe ich mich auch als solcher eingeschätzt, aber dennoch hat diese Integration dazu beigetragen, dass ich viel mitnehmen konnte: Prozesse, Inspiration, Ideen – eigentlich genau das, was man sich von einem Praktikum erwartet. Viele Projekte forderten (und fordern) hier nicht nur klassisches Grafik-Design sondern auch Fotografie. Glück und Freude zugleich, dass ich dann auch in diesem Medium ab und an arbeiten konnte. Was mich also auch in den nächsten drei Monaten noch erwartet: Ich habe so oder so viel gelernt und eine Menge an Arbeiten, die vielleicht dann im nächsten Portfolio landen könnten. Meine Arbeitstage hier vergehen im Flug, was für mich ein klares Zeichen dafür ist, dass der Job mir Spass macht. Die Frage danach, ob ich mir vorstellen könnte wieder hierher zu kommen, würde ich zum jetzigen Zeitpunkt mit einem ganz klaren Ja beantworten. Nach dem vierten Semester Kommunikationsdesign  fühle ich mich zwar kreativ noch nicht völlig bereit dafür einen festen Job hier anzunehmen, aber spätestens nach dem Diplom wäre ich für einige Jahre in New York mit Sicherheit zu begeistern. Was bis dahin aber noch passieren wird, weiß kein Mensch,  von daher erstmal genug davon.<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_03" border="1" bordercolor="000000" />Ansonsten ist und bleibt die Stadt spannend, auch wenn man sich sicher an die Größe, die Geschwindigkeit und die Sirenen gewöhnt hat. Trotzdem gibt es immer noch unglaublich viele Dinge, die ich hier sehen möchte und von daher gehe ich davon aus, dass ich mich den Rest meiner Zeit hier nicht langweilen werde. Wie ich bei den vielen Trips in den letzten Wochen gemerkt habe, steig ich immer noch gerne ab und an mal in den falschen Zug ein, laufe fehlerhafterweise östlich statt westlich, verstehe manche Menschen beim besten Willen nicht und habe immer noch nicht ganz raus wie viel Grad Fahrenheit jetzt zu kalt oder zu warm für T-Shirt plus Pullover plus Jacke plus Mütze sind. Und wo wir grad beim Wetter sind – heute habe ich in T-Shirt und kurzer Hose Sport treiben können auch wenn Aaron und ich uns vor einer Woche auf einem Hohen Gebäude bei gefühlten -100 Grad (Celsius!) noch sonstwas abgefroren haben – der Winter ist hier also auch nicht wirklich konsequent zur Zeit. Körpergewichtstechnisch, kann ich nebenbei auch Entwarnung geben: Wenn man will kann man hier zwar sicher schnell einige Kilogramm drauf packen, ich habe es aber glücklicherweise irgendwie hinbekommen nicht zu-, sondern abzunehmen. Blöd nur, wenn ich dafür beim nächsten Mal wieder so weit weg muss.<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_04" border="1" bordercolor="000000" />Auch wenn ich früher nie das Bedürfnis hatte nach Amerika zu reisen, New York hat mich eines besseren belehrt, auch wenn diese Stadt sicher nicht für die USA im Allgmeinen sprechen kann. Die Vielfalt der Menschen, der Kulturen, die Kontraste sind es, die auf eine bestimmte Weise dafür sorgen, dass sich hier niemand wirklich fremd fühlt.  Das was mir vorher berichtet wurde, dass die Menschen kalt seien, man Augenkontakt vermeiden soll und es ein gefährliches Pflaster sei; diese Dinge kann ich für mich persönlich nicht bestätigen. Zwar macht hier irgendwie jeder sein Ding, ist in Eile, kapselt sich in der Metro mit einem Buch und Musik auf den Ohren von der Außenwelt ab, aber ein so großer Bruch zu Deutschland ist das sicher nicht und unsicher oder bedroht habe ich mich bisher noch zu keinem Zeitpunkt gefühlt. Hoffen wir, dass es dabei bleibt.<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_05" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_06" border="1" bordercolor="000000" />Doch bei allem was mich hier begeistert, gibt es natürlich auch Dinge, die ich auf Dauer hier sehr vermissen würde: Fishermen&#8217;s Friend und Tempo-Taschentücher. Und – Spass beiseite – die Menschen, die mir daheim so viel bedeuten. Meine Familie, meine Freundin, meine Freunde – euch natürlich! Sollte sich dieser Blog inzwischen soweit herumgesprochen haben, dass hier auch noch viele andere mitlesen: Bei euch bin ich nicht sicher, meldet euch zu Wort!<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_07" border="1" bordercolor="000000" />Soviel erst einmal zu meinem Halbzeit-Fazit. Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt, aber vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen.Kommen wir nun zu den etwas konkreteren Themen. Im Folgenden wird sich das ein oder andere abschreckende Foto finden, ich habe mich dennoch dazu entschlossen auch Bilder von Parties hier einzustellen – im StudiVZ macht es jeder, also soll sich hier mal niemand aufregen.Über Claudias Ankunft habe ich euch ja schon im vorangegangenen Eintrag informiert. Nachdem Jetlag und Müdigkeit überstanden waren, folgten sehr schöne Tage, die die enorme Reisedauer mit Sicherheit irgendwie wieder kompensiert haben. Bilder und Geschichten aus China findet ihr – nebenbei bemerkt – im entsprechenden Blog meiner Linkliste. Weihnachten haben wir dann tatsächlich eines der ältesten öffentlichen Gebäude in New York aufgesucht um einem katholischen (!) Gottesdienst beizuwohnen. Im Nachhinein hat sich diese Bestrebung nach semi-religiöser Erfahrung dann doch in etwas gesteigerter Weihnachtsstimmung niedergeschlagen, also keine Reue dahingehend. Heiligabend dann die Ankunft von Falk und Manja und ein Besuch beim Italiener um die Ecke mit nettem Essen und leckerem Wein. Abends ungeplante Bescherung und die feierliche Aufnahme in den Kreis der Monchichi-Besitzer. Die nächsten Tage Central Park, Thai-Dinner, Drinks, diverse Versuche das Empire State Building zu erklimmen, die Dank miesem Wetter und kilometerlangen Schlangen alle fehlgeschlagen sind und westlicher Nahrungsausgleich für meine geliebte Besucherin aus China. Greenwich bei eisiger Kälte vor toller Skyline und ein schönes Abschlussdinner im Meatpacking-District mit anschliessendem Abreisestress. Die Tage ziehen in deutscher Autobahngeschwindigkeit vorbei. JFK am Freitag nach Weihnachten, Abschied (Claudia), dann MoMA (mal wieder), dann JFK, Ankunft (Aaron), Burger-Dinner und Brooklyn Heights Promenade.<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_08" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_09" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_10" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_11" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_12" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_13" border="1" bordercolor="000000" />Der New-York-City–Sightseeing-Marathon beginnt: Lower Manhattan, Wall Street, Battery Park, Timesquare, Central Station, Chrisyler Building und so weiter. Abends zu viele Drinks mit Falk und Aaron in der nettesten und günstigsten Bar um die Ecke, gefolgt von  französischem Frühstück mit viel Ei am nächsten Tag, der Verabschiedung von Bruder und Schwägerin, und der Metrotour nach Coney Island und Little Odessa. Besseres Wetter als beim letzten Besuch, ein toller Strand, gerade einmal 40 Zugminuten von hier entfernt. In Coney Island ist zudem scheinbar der offizielle Austragungsort des internationalen Hotdog-Wettessens  – sollte da irgendwer hinwollen. Spaziergang auf der Promenade bis Brighton Beach, dann durch Little Odessa, wo die meisten Läden tatsächlich mit kyrillischer Schrift beschildert sind. Zurück nach Manhattan, Chinatown, wieder Timesquare, Time Warner Center, gefolgt von Jazz in Greenwich bei günstigem Bier und toller Musik, am nächsten Tag Central Park und – Sylvester.<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_14" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_15" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_16" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_17" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_18" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_19" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_20" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_21" border="1" bordercolor="000000" />Der Neujahrsabend beginnt mit phänomenalem Dinner – zubereitet von meiner Mitbewohnerin – und Die Hard 4, wie sich das gehört. Dann Label Lounge im East Village, mit Delphine und Nadine, zwei Jungs aus Darmstadt und ziemlich platter 90er-Jahre Housemusic. Dennoch nett, dennoch entschliessen wir uns dazu um Mitternacht woanders zu sein. Großer Unterschied zu Sylvester in Deutschland: Es gibt hier weder privates Feuerwerk, noch Knaller. Sicherheitsbedenken. Drei große Feuerwerke soll es dennoch geben: Prospect Park, Central Park und Sonstwo. Wir entscheiden uns für die Brooklyn Bridge. Ab ins Cab. Auf die Brücke gehetzt erwartet uns an ihrem Mittelpunkt eine große Menschenmenge in freudiger Erwartung. Ein paar haben Drinks, wir leider nicht. Ist ebenfalls verboten. Schön blöd. Dann ist es soweit: 2008 wir kommen! Raketen, Kracher, Jubelschreie, Euphorie! – NICHT. Irgendwo hinter der Skyline von Downtown kann man ein Feuerwerk erahnen. Keine Wunderkerzen, keine Musik, nichts. Die Touristenfalle hat zugeschnappt – auch wenn wir uns eigentlich nicht mehr dazuzählen. Um 00:10 Uhr ist der Spass vorbei und der Mob macht sich auf die Brücke zu verlassen. Nur ein Polizeihubschrauber dreht seine Runden über uns. Wir wollen uns nicht von diesem wenig enthusiastischen Jahreswechsel die Laune verderben lassen und fahren zurück ins Village. Bar, Club, Livemusic, Oldies. Spass haben wir trotz allem und einen Kater am nächsten Tag auch – das Ganze also etwas anders als geplant aber dennoch gut.<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_22" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_23" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_24" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_25" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_26" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_27" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_28" border="1" bordercolor="000000" />Massen pilgern zum Neujahrsfrühstück und auch wir müssen Suchen bis sich ein freies Plätzchen finden.  Danach suchen wir weiter, nach dem Haus aus King Of Queens. Unsere Reise führt uns mit dem 7-Train entlang der schönsten Metrostrecke, vorbei am toten Panda und mitten durch Queens. Das Haus finden wir trotzdem nicht. Zurück auf die Insel – dann Geheimtip: Die Rooftopbar an der 5th, Eintritt frei, Ausblick frei, Bier dafür nicht. Vor uns das Empire State Building, hinter uns das vergangene Jahr.<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_29" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_30" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_31" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_32" border="1" bordercolor="000000" />Am 2. Januar dann wieder ein normaler Arbeitstag für mich und am Abend ein Besuch AUF (endlich!) dem Empire State Building für uns. Wie bereits gesagt sorgt ein eisiger Wind dafür, dass der Schritt ins Freie zur Prüfung mit den Elementen wird. Gut hoch ist es da oben im 86 Stock und gut leer war es unten. Keine Schlangen, kein Warten, nur die an diesem Tag scheinbar ziemlich verstrahlte Crew bemüht sich stetig darum uns auf die Nerven zu fallen. Der Ausblick oben? Gut!<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_33" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_34" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_35" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_36" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_37" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_38" border="1" bordercolor="000000" />Nebenher wurd dann übrigends eingekauft – von Aaron mehr, von mir weniger. Schuhe, Hose und Hemd sind es dann aber doch geworden. An Nennenswertem gab es sonst noch eine nette Bar im East Village mit der breitgefächertsten Bierauswahl, die ich je gesehen habe. Schöner laden, ganz aus Holz, an der Ecke an der die Beastie Boys ein Album-Cover-Foto aufgenommen haben (danke Lonely Planet!) – vor Ewigkeiten. Freitag dann wieder das östliche Dorf. Dinner mit Wolff Olins und später Clubbing mit Aaron.<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_39" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_40" border="1" bordercolor="000000" />Die Tour zu den Wurzeln des Hiphop führt uns am Samstag in Begleitung eines der ersten Hiphop-DJs überhaupt, Grandmaster Caz, nach Harlem und in die Bronx. Wissenswertes und Unterhaltsames. Rappers Delight wurde von ihm geschrieben und quasi von einem Freund übernommen. Somit sollte er also eigentlich jetzt auf dem dicken Geld sitzen und die Sugarhill Gang diese Tour anleiten – hab ich das richtig verstanden? Die drei Stunden sind schnell rum. Abends Abschiedsdinner und Abschiedsdrinks und das nahende Ende der Besuchszeit.<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_41" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_42" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_43" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_44" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_45" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_46" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_47" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_48" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_49" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_50" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_51" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_52" border="1" bordercolor="000000" />Der Sonntag besteht aus Frühstück, einem Spaziergang zur Promenade und der für mich vorerst letzten Tour zum JFK um Aaron zu verabschieden. Dementsprechend möchte ich mich auch hier nochmal für den ganzen Besuch bedanken. Ich hatte eine wirklich schöne Zeit mit euch! Das einzige, was immer schade ist: Nach ein paar Tagen gewöhnt man sich daran, den anderen ständig um sich zu haben und dann geht es auch meistens schon wieder zurück. Aber so ist das nunmal, etwas später gibt&#8217;s dann wieder mehr Zeit miteinander.<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_53" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_54" border="1" bordercolor="000000" />Hiermit habt ihr nun offiziell den wahrscheinlich längsten Text gelesen, den ich in meinem bisherigen Leben freiwillig geschrieben habe. Hoffentlich bis zum Ende! Über Kommentare freu ich mich übrigends immer noch sehr, aber ich weiss ja wie das ist: Blogs lesen ist das eine, Rückmeldung geben da andere. Von nun an werde ich mich bemühen, wieder wöchentlich zu schreiben. Beim nächsten Mal also wieder kürzer! Seht es als Weihnachtsgeschenk und als Wiedergutmachung dafür, dass ich erst jetzt wieder schreibe! Grüße wohin auch immer und bleibt dran! Wer die Kakerlake sehen will – hier ist sie:<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/0801_55" border="1" bordercolor="000000" /></p>
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		<title>HO, HO, HO.</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Dec 2007 20:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2412_01" border="1" bordercolor="000000" />Weihnachten! Und ich habe das erste mal meinen wöchentlichen Blogeintrag vernachlässigt – Schande über mein Haupt. Das hier wird kurz, schließlich ist Claudia da, nach tausend Stunden Flug von Peking in die USA, einer Nacht am Washington Airport wegen Schneesturm, einem verspäteten Koffer und einer eher wenig lustigen Erkältung. Jetzt liegt das erste und auch letzte gemeinsame Wochenende hinter uns und die Weihnachtsfeiertage mit Falk und Manja vor uns. Das wichtigste der letzten Wochen mal ganz kurz: Ich habe mir eine Ixus, die hier Elph heisst, zugelegt, im Elektrohandel der besonderen Art. Dann war da noch die sehr nette Weihnachtsparty von Wolff Olins und der fiese Tag danach, die Monsterkakerlake von der Sackett Street im Duschvorhang (Fotos folgen, Weihnachten ist da einfach der falsche Zeitpunkt), die Amateur-Night in Harlem (Open Stage für Sänger und Tänzer, gar nicht mal so gut) und sonst jetzt akut Sightseeing: Wall Street, Brooklyn Bridge, Staten Island, 5th Avenue, Central Park, Rockefeller Center und Coney Island (Fotos!). Die erste Hälfte meiner Zeit hier in New York ist beinahe vorbei, aber der große Halbzeit-Eintrag wird noch folgen, versprochen! Am Freitag geht es für Claudia wieder zurück nach China, für Aaron nach New York und zwei Tage später für die Amsterdamer zurück in die Niederlande. Bis dahin wünsche ich euch allen ein frohes Weihnachtsfest, ein paar besinnliche Tage und einen guten Rutsch ins Jahr 2008!<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2412_02" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2412_03" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2412_04" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2412_05" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2412_06" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2412_07" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2412_08" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2412_09" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2412_10" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2412_11" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2412_12" border="1" bordercolor="000000" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2412_13" border="1" bordercolor="000000" /></p>
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		<title>ADVENT, ADVENT.</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 03:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2007/12/crw_9843-kopie.jpg" border="1" bordercolor="000000" alt="crw_9843-kopie.jpg" />Es ist 8:26 Uhr. Irgendwo zwischen Madison Square Garden, Time Square und dem Port Authority Bus Terminal. Für einen Sonntagmorgen ist das recht früh und ziemlich woanders als zu Hause. Aus den Lautsprechern kommt Weihnachtsmusik, ein großer Milchkaffee bemüht sich darum Wärme in das innere meines Körpers zu bringen. Leer ist es hier und auf den Straßen auch – zumindest leerer als sonst, wenn auch mit Sicherheit voller als anderswo. Drei große Leiterwagen sind mit lauten Sirenen auf meinem Weg hierher an mir vorbeigerast, unbevölkerte Sightseeing Busse und ein seltsames Zwielicht tragen bisher nicht gerade zu unkontrollierten Endophinausschüttungen bei. Warum ich hier bin? Bruder und Frau verlassen New York heute wieder und wurden eben von mir zur Penn Station gebracht – wegem dem vielen Gepäck und weil ich ein netter Kerl bin und so. Gleich geht es irgendwann weiter nach New Jersey  um den zweiten Advent mit traditionellen Backattacken zu verbringen. Treffpunkt am Bus: 9:00 Uhr. Ich nutze die Zeit, um das hier zu schreiben und ja, vielleicht wollte ich auch einfach mal mit meinem Computer bei Starbucks abhängen – weil es ja so unglaublich angesagt ist. Die Woche war ereignisreich. Den Montag konnten wir dank meinem Mitbewohner auf  einer Magazin-Launch –Party irgendwo im Meatpacking District verbringen. Freie Getränke und ein Club der irgendwie kubanisch war und in dem sich niemand so wirklich für das bestehende Rauchverbot interessiert hat. Dienstag dann mal halblang, Mittwoch Kickern (hier Foosball) und Bier (hier Beer) mit ein paar Arbeitskollegen. Donnerstag Stellar Moss in der Rockwell Music Hall. Hatten wir zwar schon mal, aber mir hat es auch beim zweiten Mal gefallen. Anschliessend die mieseste Partie Pool-Billard, die ich je abgeliefert habe. Der Freitagmittag beginnt mit einer Verabschiedung und gutem mexikanischen Essen auf der Arbeit und der Freitagabend mit gutem mexikanischen Essen und Rotwein. Später eine nette Bar irgendwo in Lower Manhattan und ein viel zu süßes Teilchen bei Dunkin Donuts, dessen Füllung den Eindruck von Rotze erweckte. Am frühen Samstag finde ich mich im Zug zum JFK wieder um den amsterdamer Teil meiner Familie abzuholen. Nach einem Kaffee in Brooklyn geht es zur Promenade, zur Brücke und zurück, bei stahlblauem Himmel und schleichender Kälte. Der Abend dann kurz dank Jetlag, Kater und Erkältung bei dem ein oder anderen Bier und Panini mit getrockneten Tomaten und Mozarella. Fotos vielleicht später bei unserem Besuch im Garden State.  Die kommende Woche: Mittwoch Open Stage in Harlem (wahrscheinlich), Freitag Weihnachtsfeier (sicherlich) und Samstag Claudia (großartig). Nun ist der Kaffee leer und ich muss weiter.<img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2007/12/crw_9834-kopie.jpg" border="1" bordercolor="000000" alt="crw_9834-kopie.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2007/12/crw_9844-kopie.jpg" border="1" bordercolor="000000" alt="crw_9844-kopie.jpg" /><img src="http://janeumann.de/janyc/wp-content/uploads/2007/12/crw_9847-kopie.jpg" border="1" bordercolor="000000" alt="crw_9847-kopie.jpg" />Der Kurze Nachtrag vom Dienstagabend: Plätzchenbacken am Sonntag sehr nett. Schlüsselsuche auf dem Heimweg sehr nervenaufreibend (Mülltonneninspektion), „I’m not there“ im Kino am Montag sehr schön. Sport heute nach fast kurierter Erkältung sehr angenehm. Das im Nebel versunkene Lower Manhattan in kompletter Dunkelheit sehr verwunderlich.Noch kurz: Die fehlerhafterweise zu klein dargestellte Schrift in Safari 3 sollte nun wieder die richtige Größe haben. Ich hoffe, bei allen sieht es nun wieder so aus wie es sein soll.</p>
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